Aktion Weihnachtrucker 2004

Die Kolpingsfamilie beteiligte sich auch heuer wieder an der Hilfsaktion

„Weihnachtstrucker“

Auch 2004 machen sich die Weihnachtstrucker auf den Weg nach Bosnien-Herzegowina, Rumänien und Mazedonien, um notleidenden Kindern und Familien mit Ihren Päckchen zu helfen. Schirmherr der Aktion 2004 war Ski-Ass Markus Wasmeier.

Über 30000 Päckchen waren es 2003

Wie letztes Jahr beteiligte sich die Kolpingsfamilie Schierling auch heuer wieder an dieser Aktion. Wir starteten eine Werbekampanie in der Zeitung und verteilten in vielen Schierlinger Geschäften Plakate und Packlisten.

Unsere Annahmestelle im Pfarrheim war an zwei Tagen für die Anlieferung der Päckchen geöffnet.

Ein Teil der Annahmemannschaft

Heuer wurden 160 Pakete angeliefert, die dann am Mittwoch, den 17.12.03 von den Johannitern abgeholt wurden. Die gesammelten Pakete aus ganz Bayern wurden auf große LKW´s verladen. Der Konvoi startete dann am 26.12.03

und diese Ziele werden angesteuert.

Bosnien-Herzegowina
Das Leben in Bosnien-Herzegowina ist neun Jahre nach Kriegsende noch immer von den Folgen geprägt. Tausende Menschen leben in Flüchtlingslagern, so auch in Capljina. Hier wohnen 350 Familien in Wellblechhütten auf engstem Raum. Zum wiederholten Mal sind sie Ziel des ANTENNE BAYERN Weihnachtstruckers, von da aus geht es weiter zu einem Krankenhaus in Mostar, einem Behindertenheim in Pasaric und in die Bergdörfer um Sarajevo.

Mazedonien
Auch Skopje und die kleinen Dörfer in der Gegend von Ohrid stehen auf der Reiseroute. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung ist dort arbeitslos. In der Hauptstadt leben Zehntausende Familien unter der Armutsgrenze. Seit dem Einsatz der Johanniter in der Flüchtlingshilfe in Mazedonien 1999 und später im Kosovo bestehen dort gute Kontakte.

Rumänien
Etwa 60 Prozent der rumänischen Bevölkerung leben auf dem Land, oft in abgelegenen Bergtälern, in denen das Leben vor allem im Winter sehr hart ist. Viele Familien leben dort in großer Armut. Genau diesen Menschen hilft der Weihnachtstrucker: die Pakete werden in den ärmsten Dörfern rund um Bistrita direkt an Schulkinder verteilt und in Kinderheimen sowie Krankenhäusern abgegeben. 

Vor elf Jahren begann die Aktion in den Hörfunkstudios von ANTENNE BAYERN. Angelika Demmerschmidt, Moderatorin der Sendung „On the road again“ (sonntags, 20 bis 24 Uhr), hatte die Idee. 1994 kamen 3.000 Pakete zusammen, inzwischen hat sich das Ladevolumen der Trucks verzehnfacht. 31.400 Pakete traten im vergangenen Jahr die Reise in osteuropäische Länder an und bereiteten den Ärmsten unter den Armen eine Weihnachtsfreude.