Kolpinggedenktag 2004


Pfarrer Bock

Die Pfarrkirche war gut gefüllt am Sonntagvormittag zum Koping-Gedenkgottesdienst, den Albert Ertl, Rudi Feigl und Adolf Rossmeier musikalisch umrahmten. Präsens Pfarrer Hans Bock nannte die Familien die grundlegenden Beziehungen der Menschheit und auch dass die Beziehung von Gott und Mensch lebe oft von den Bildern der Familie.

Er erinnerte daran, dass für Adolph Kolping die Familien einen hohen Stellewert hatten. „Wir haben die Aufgabe das Gottvertrauen und die Kraft, die er den Familien geschenkt hat, weiterzugeben“, sagt der Pfarrer. Die Menschheit lebe in der Großfamilie Gottes, denn Gott sei der treue Vater, auf den sich alle immer verlassen könnten. Wenn wir alle wie Adolph Kolping leben, dann wird die Pfarrei Schierling wieder christlichen Geist in allen Poren atmen. So Pfarrer Bock, der eine Neubesinnung daraufhin wünschte, dass der Glaube neu lebendig werde. Es sei ein großes Ärgernis, dass eine große Müdigkeit in der Kirche zu spüren sei. Täglich verhungern Menschen, tausende Kinder werden jährlich abgetrieben und von uns Christen geht oft wenig Kraft und Freude aus, so der Pfarrer. Es sei an der Zeit, der Botschaft Christ neu den Weg zu bahnen. Dies sei schon in seiner Zeit dem Gesellenvater Adolph Kolping bewusst gewesen, der alles eingesetzt habe, um seinen Mitmenschen den rechten Weg zu weisen. Er habe Lichter der Freude, der Liebe und Gerechtigkeit aufgestellt. So ist Adolph Kolping vielen zum Vater, Freund und Bruder geworden, sagte Pfarrer Bock.

Bei Gottesdienst rief der stellvertretende Vorsitzende Manfred Froschhammer die neuen Mitglieder auf, sie kamen zum Altar, wo sie Pfarre Hans Bock begrüßte und sie die Kolpingnadel bekamen.


Hr. Pfarrer Bock mit Vorsitzendem A. Rossmeier

Im Pfarrheimbetonte Vorsitzender Adolf Rossmeier vor knapp 130 anwesenden Mitgliedern, dass der Gesellenvater bewusst eine Familien ähnliche Gemeinschaft gründete mit einem besonderen Vertrauensverhältnis unter den Mitgliedern, damit sie sich gegenseitig stützen und helfen würden, wo immer es notwendig sei. Die Familien seien derzeit besonders gefährdet durch die Politik und die Wirtschaft und er nannte als Beispiele die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare mit den Familien sowie die schleichend sich einführende Sonntagsarbeit. Wie weit wir mit dieser Art von Demontage gekommen sind zeigt unsere Alterspyramide. Es handelt sich um eine Art Selbstzerstörung“, so Rossmeier. Er dankte allen die bei der Vorbereitung der großen Feier geholfen haben und hob besonders die Familien Banse und Pautz heraus.

Die Jubilare lobte Rossmeier in Anwesenheit von Bürgermeister Otto Gascher, PGR-Vorsitzenden Fritz Wallner und den Gemeinderatsmitgliedern Maria Feigl und Inge Blümel, dass sie sich immer zu Adolph Kolping und seinem Werk bekannt hätten und offen gewesen seien für sachlich notwendige Veränderungen.

Hr. Rossmeier überreichte Pfarrer Bock einen Spende von 500 Euro für die Unterhaltung des Pfarrheimes.

Die Kinder der Kolping-Gruppe, Kolpingbande, führten ein Hirtenspiel auf mit der zusammenfassenden Erkentniss: „Zusammenhalt wärmt“ und bekamen dafür viel Applaus.

Hier ein paar Bilder