Kreuzweg

Kreuzweg Jesu nach Golgota nachempfunden

An die 100 Leute fanden sich am Sonntagabend um 17 Uhr beim Pindl-Park ein um den Kreuzweg, gestaltet von der Kolpingfamilie, mitzubeten. Fleißige Helfer – Kinder aus der Kolpingsfamilie – hielten die neuen, mit lila Vorhängen verdeckten Schilder der Kreuzwegstationen. Pfarrer Helm sorgte sogar dafür, das jedes Kind zusätzlich einen Zettelträger erhielt, damit jeder gut mitsingen konnte. Gebetet wurden die Stationen von Pfarrer Helm, Michaela Berger und Adolf Roßmeier.

Wenn die Station an der Reihe war, wurde das Bild von Pfarrer Helm abgedeckt. Die Texte waren einfach und nachvollziehbar. Zur Andacht wurde jeweils eine Strophe vom Lied „Du schweigst Herr, da der Richter feige“ gesungen. Ein Kind las anschließend die Bitt-Zeile „für alle, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind“. Im Laufe des Kreuzwegs bewegte sich die Menschenmenge Richung Nikolaikirche. Die vorletzten Stationen fanden vom Hügel aus, vor der Kirche statt.

„Jesus ging auch nach Golgota hinauf“, meinte Pfarrer Helm dazu. Die letzte Station wurde in der Nikolaikirche gebetet.

Am Ende konnten die Besucher nochmals alle 14 Kreuzwegstationen betrachten. 

Text: Anita Beutlhauser
Fotos: Froschhammer, Berger