
Schierling. Knapp 100 Gläubige beteten mit der Kolpingsfamilie Schierling gemeinsam den Kreuzweg am Piendlpark und auf dem Gelände der Raiffeisenbank. Diese Form des Kreuzweges gleiche einer Demonstration, sagte Pfarrer Bernhard Pastötter, denn für jede der 14 Stationen hatten Kinder der Kolpingsfamilie ein Schild mit der jeweiligen Szene dabei. „Wir demonstrieren für die Erlösung von unserer Schuld“, so der Pfarrer. Dabei gedachte er besonders auch denjenigen, die eines der vielfältigen Kreuze im Alltag zu tragen haben. Die von Pfarrer Bernhard Pastötter, Renate Friedrich, Gertraud Piendl und Rudi Feigl vorgetragenen Texte folgten weitgehend den Gedanken Adolph Kolpings, wie: „So weit Gottes Arm reicht, ist der Mensch nie ganz fremd und verlassen. Und Gottes Arm reicht weiter, als Menschen denken können!“ Jesus Christus sei den Kreuzweg gegangen, um die Menschen zu befreien und zu erlösen. Alles, was anderen Menschen angetan wird, findet Vergebung. Der Tod, vor dem die Furcht am größten ist und der viel Schmerz bereitet, sei dadurch überwunden. „Weil dem so ist, können wir einander trösten und beistehen. Wenn wir tagtäglich aus dieser Hoffnung heraus leben, hat die Liebe eine Chance und damit werden die Menschen Zeugen der Auferstehung Jesu“, hieß es.
Fotos und Text: Fritz Wallner





